Montag, August 20, 2007

Zitat des Tages

...gefunden auf www.antibuerokratieteam.net:

"Niemand leidet [...] Not in der Marktwirtschaft, weil es einige reiche Leute gibt. Die Reichtümer der Reichen sind nicht die Ursache der Armut irgendeines Menschen. Der Vorgang, der einige Leute reich macht, ist im Gegenteil die Folge des Vorganges, durch den die Bedürfnisbefriedigung vieler Leute verbessert wird. Den Unternehmern, Kapitalisten und Technikern geht es nur dann gut, wenn es ihnen gelingt, die Konsumenten in der bestmöglichen Weise zufriedenzustellen.

Freitag, August 17, 2007

Die Henne und das Ei...

...oder wie die Politik sich selbst erhält: Erst sorgt der Staat dafür, dass in den finanziell unteren Schichten der Bevölkerung aufgrund von allerlei (Fehl-)Anreizen die meisten Kinder geboren werden.

Dann beklagt man die in logischer Konsequenz steigende Zahl von Kindern, die in finanziell schlechten Verhältnissen aufwachsen.

Jetzt wird gehandelt.

Dienstag, Juli 10, 2007

13. Juli ist Steuerzahlertag...

...das ist der Tag bis zu dem der durchschnittliche Steuerzahler über Steuern, Gebühren und Abgaben alleine für den Staatsapparat gearbeitet hat.

Dazu folgender Auszug aus einem Kommentar auf antibuerokratieteam.de: "[...] mein Freund Patrick hat ja vollkommen recht: es ist schlechterdings “nicht akzeptabel, 50 Prozent der eigenen Lebensarbeitszeit dafür zu vergeuden, die Fehlleistungen der Politik zu finanzieren.

Donnerstag, Juli 05, 2007

Nicht mal "Gut gedacht"...

Zum 1. Januar 2007 ist bekanntlich das neue Elterngeld in Kraft getreten; so erhalten Mütter oder Väter zwölf Monate lang 67 Prozent ihres letzten Nettolohns, wenn sie sich zu Hause um ihre Kinder kümmern.

Nun hat der Spiegel herausgefunden, dass diese Subvention zu einem Großteil nur dazu führt, dass, wenn Väter zuhause bleiben, sie dies zusätzlich zur Mutter tun. Aus der Hoffnung der Bundesamme von der Leyen, dass statt der Väter die Mütter arbeiten gehen (Stichwort "Gender Mainstreaming") ist also nichts geworden.

Aber gut, dass wir wieder anderer Leute Geld unters Volk gebracht haben...

Mittwoch, Juli 04, 2007

Petitionen sind für'n A....

Im Herbst 2005(!) habe ich online eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, bei Behörden und in der Verwaltung nur noch elektronische Dokumente gemäß offener Standards zu verwenden.

Eine Begründung war, "[...] dass jeder Marktteilnehmer im Bereich der Informationstechnologie entsprechende Konverter oder Schnittstellen für derartige Dokumente anbieten kann", da gemäß allgemein anerkannter Definition (auch der EU) offene Standards nicht durch Patente belastet sein dürfen...

Was hat jetzt die Koalition daraus gemacht? Den Begriff 'offene Standards' auf Druck der CSU (in Bayern sitzt die deutsche Niederlassung eines großen US-Software-Konzerns) so aufgeweicht, dass er dem ursprünglichen Ziel völlig zuwider läuft und alles beim Alten bleiben kann.

Grandiose Leistung, Ihr Schwachköpfe. Aber Ihr habt wenigstens mal wieder Aktionismus demonstriert.

Mittwoch, Mai 30, 2007

Gerade gelesen

"Das Prinzip 'Zuckerbrot und Peitsche' macht den Menschen zum Untertan. Ob es von anderen ausgeht oder ob man sich selbst damit geißelt: Belohnungen und Strafen sind zwei Seiten der selben Münze. Macht, die nach Belieben aufrichtet und erniedrigt. Ihr Ziel ist Dressur. Nicht Kultur.

Der kleine Geist soll klein bleiben und programmiert werden, damit er sich Zwängen fügt, sich Regeln unterwirft, ohne sie zu hinterfragen, sich unterordnet und anpasst, anstatt sich frei zu entfalten.

Denn in der Freiheit lauert ja angeblich das Böse: Müßiggang, Laster, Diebstahl, Mord und Totschlag."

(aus "Golfprofis schwingen nicht, sie schlagen", T. Zacharias, Franck-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart, 2007)

Freitag, Mai 25, 2007

Kleinanzeige

"Bürgerliche und technische Elite Deutschlands - größtenteils mehrsprachig und akademisch ausgebildet, liberal-demokratisch und engagiert für das Gemeinwesen ausgerichtet, mit und ohne Kinder, sucht neuen Staat zur dauerhaften Bleibe.

Nur ernstgemeinte Zuschriften und seriöse Innenminister" (Quelle unbekannt)

Ich hätte ja als Anforderung noch dazu geschrieben: "mit möglichst wenigen Politikern"...

Mittwoch, Mai 09, 2007

Der Staat, der rührend an uns denkt...

...hat uns einen Aktionsplan geschenkt: "Mit dem Nationalen Aktionsplan sollen Ernährung und Bewegungsverhalten der Deutschen bis zum Jahr 2020 verbessert werden. Die Regierung will vor allem den Trend zum Übergewicht bei Kindern stoppen."

Da fragt man sich: Warum kann man das nicht ökonomisch regeln, in dem man die Kosten der durch Übergewicht hervorgerufenen Krankheiten auf die Übergewichtigen umlegt?

Vor allem: Fangt doch erstmal mit dem hier an...

Mittwoch, April 25, 2007

"Teebeutel-Politiker"

Wer mich kennt, weiß, dass meine politische Überzeugung mit "liberal" ganz gut umschrieben ist...

Was muss ich nun lesen: Der hessische FDP-Vorsitzende Hahn, meint, sich zu einem ganz und gar unpolitischen Thema äußern zu müssen und fordert die Entlassung von Friedhelm Funkel, Trainer bei Eintracht Frankfurt.

Da fragt man sich doch: Hat dieser Mann nichts Besseres zu tun? Wie wäre es stattdessen mal damit, den "Bürgerrechts-Schleifern" Schäuble, Kauder, Wiefelspütz oder wie sie alle heißen, entschlossen entgegenzutreten?

Dienstag, Februar 27, 2007

Zur Diskussion um die Erbschaftssteuer...

...findet sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "eigentümlich frei" der folgende Abschnitt, der jedem, der sich über den ach so bösen Kapitalismus in unserem Land - so noch vorhanden - aufregt, zu denken - so noch dazu in der Lage - geben sollte:

"Ohne Kapital gibt es keine Arbeit [...]. Eine Verkonsumierung, also Verringerung des Kapitals, führt daher immer [...] zu einer Senkung der Nachfrage nach Arbeit. Entweder zu einer Senkung der Zahl der Arbeitsplätze oder zu einem negativen Druck auf die Lohnentwicklung. Außerdem wird der technische Fortschritt gebremst, also die Steigerung der Arbeitsproduktivität. Daraus folgt zwingend, dass die Erbschaftssteuer nicht nur Erben schädigt, sondern auch Nichterben. Einziger Gewinner ist die parasitäre Klasse der notorischen Nichtproduzenten."

Donnerstag, Dezember 28, 2006

To have Elterngeld or not

Die Politik in Gestalt von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat für die Eltern von Kindern, die ab dem 01. Januar geboren werden, die staatliche Segnung von 67% des letzten Netto-Einkommens des erziehenden und damit nicht-arbeitenden Elternteils für den Zeitraum von 12 Monaten beschlossen.

Wundert sich nun irgend jemand, dass bei Geburtsterminen um den Jahreswechsel das 'Geschachere' um vielleicht ein paar Minuten losgeht? Von der Frau, die diesen gigantischen ökonomischen Anreiz zum eventuellen Betrug zu verantworten hat, kommt jedenfalls nur der Kommentar: "Den Eltern, die in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel ihr Kind bekommen, sage ich: Ein Kind ist so unendlich kostbar, dass es mit einem Jahr Elterngeld nicht zu vergleichen ist."

Einfach nur widerlich und ekelerregend, wenn man sich überlegt, dass Frau von der Leyen von unser aller Steuergeldern (über)bezahlt wird.

Samstag, Dezember 16, 2006

Austritt

Nach über 18 Jahren bin ich nun Anfang Dezember aus der SPD ausgetreten - auch meine Mitgliedschaft im Virtuellen Ortsverein (VOV) der SPD habe ich beendet.

Ich war es einfach satt, mich in den Mailing-Listen des VOV für marktwirtschaftliche Standpunkte ständig neu beschimpfen lassen zu müssen.

Die reale SPD selbst setzt(e) sowohl in der Koalition mit den Grünen als auch mit der CDU immer mehr auf die Intervention des Staates und macht jetzt sogar beim Schleifen der letzten bürgerlichen Grundrechte mit.

Die Schröderschen Steuersenkungen sind größtenteils wieder zurückgenommen, in der Gesundheitspolitik haben Ideologen wie Lauterbach und Schmidt die Wortführerschaft übernommen und Politiker biedern sich ständig neu bei den Empfängern der staatlichen Umverteilungsmaschinerie an.

Nicht das jemand denkt, die CDU sei in irgendeiner Weise besser - Herr Rüttgers z.B. belehrt uns fast täglich eines Besseren...

Dienstag, Dezember 12, 2006

Kristina ist da...

Am Dienstag, den 5. Dezember um 10:30 wurde unsere Tochter Kristina geboren.


Mittlerweile sind Mutter und Kind wohlbehalten nach Hause gekehrt.


Wir sind alle überglücklich und möchten Euch auch gleich ein paar Bilder präsentieren ;-)



Freitag, Mai 19, 2006

Kicker per Internet

Was die Spatzen schon länger von den Dächern pfiffen, wurde heute bestätigt: ab August kann man in Deutschland wohl Live-Fußball auf zwei verschiedenen Wegen empfangen. Über Kabel und Satellit bei Arena und über "IPTV" bei Premiere.

Was sich jetzt erstmal angesichts des medial omnipräsenten Premiere-Vorstandsvorsitzenden Kofler ("Wir bleiben im Spiel") wie ein großer Coup anhört, ist wohl im Wesentlichen eine große Werbeaktion für die Telekom und ihr neues Breitbandnetz VDSL; Premiere hat die potenziellen Kunden und die Telekom die Rechte und die Übertragungskapazitäten. Den Abonennten von Premiere wird wohl in den nächsten Wochen das ein oder andere Werbeschreiben in den Briefkasten flattern, in dem die Vorzüge von VDSL (so vor Ort verfügbar) angepriesen werden.

Technisch ist die Umstellung von DVB-C bzw. DVB-S zu IPTV allemal interessant, bietet letzteres doch auf einfachem Wege die Möglichkeit, Daten vom Kunden zum Anbieter zurückzusenden und führt zu einer weiteren Vereinheitlichung der Übertragungsformate. Genau hier liegt aber auch der Hase im Pfeffer - da die Telekom für ihre Settop-Boxen sich mit Microsoft zusammengetan hat, kann man nicht wissen, was für Daten da von der Box zu Premiere und der Telekom zurückwandern und wie diese genutzt werden.

Die Kabelnetzbetreiber - die ja ebenfalls auch Internet-Anbieter sind bzw. sein wollen - werden sich in jedem Fall auf absehbare Zeit etwas einfallen lassen müssen, denn in Zukunft wird das Übertragungsmedium zugunsten des Übertragungsstandards an Wichtigkeit stark einbüßen. das Internet Protokoll durchdringt also quasi alle "Leitungsformen".

Schon möglich, dass, wenn Premiere und die Telekom die technischen Hürden zur Einführung von IPTV meistern, die Rechte zur Übertragung per Kabel und Satellit schnell drastisch an Wert verlieren.

Donnerstag, Mai 18, 2006

Ein neuer Anfang...

Nachdem meine Domain spengler-netz.de mehrere Monate, ja fast Jahre brach lag, soll jetzt wieder etwas Leben einkehren. Deshalb findet sich darunter jetzt ein neues Blog, das auch unter http://aspengler.blogspot.com erreichbar ist.

Wie das bei so Blogs üblich ist, sind Kommentare und Euer Input erwünscht - dafür schon jetzt ein herzliches Danke...

Viele Grüße,

Euer Andreas